19. Dezember: Gedanken zum Heiligen Abend von Willi Schmutzhard

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Willi Schmutzhard, Lehrer und Psychotherapeut, war im März bei uns im Domino und hat einen Vortrag über seine Reisen zum Berg Athos gehalten. Danke für diesen Beitrag!

 

Gedanken zum Heiligen Abend

 

Bald ist Hl. Abend.

Viele Kinder warten schon sehr sehnsüchtig auf diesen Tag. Manche Eltern sind im Stress, um die letzten Vorbereitungen zu treffen.

Ich lade euch ein, ein paar Minuten inne zu halten und euch Gedanken zu machen, warum ihr Weihnachten feiern wollt.

Ein fünfzehn jähriges Mädchen meinte folgendes zu der Frage. „Weihnachten – was ist das?

Nur viel Geld hinauswerfen?

Durch die Geschäftshäuser nach Geschenken jagen und dabei den anderen total übersehen?

Ist das Weihnachten?

Wenn wir uns keine Zeit nehmen, wenn ein Kind weint, sondern es mit kalten, lieblosen Autos, Spielzeuggewehren, Puppen oder Eisenbahnen überhäufen?

Wenn wir das Kind vor den Fernseher verpflanzen, damit wir ja nicht beim Backen, Einkaufen und Schmücken gestört werden?

Ist das Weihnachten?

Wenn ein Jugendlicher an seinen Sorgen zugrunde geht, nur weil keiner Zeit hat, ihm sein Ohr zu leihen?

Ist das Weihnachten?

Nein, ich kann nicht glauben, dass Jesus das damit bezwecken wollte!

Er sagt uns doch heute noch:

Steh auf, fang neu an jeden Tag, immer wieder!

Hab Zeit für das Wesentliche, wie deine Kinder, Eltern, Kameraden!

Hab Zeit für dich selbst!

Brich aus und laufe davon von Rummel, Geld und Habgier!

Reiß deine Augen auf, es ist nie zu spät!“

Das heißt für dieses fünfzehn jährige Mädchen Weihnachten!

 

Was heißt es für mich, wenn ich in ein paar Tagen Weihnachten feiere?

 

Willi Schmutzhard